Maennerwissen

Kaum bekannt, doch unverzichtbar: Moringa

Heilpflanzen und -bäume gibt es viele, doch kaum einer kennt Moringa. Es handelt sich um einen kleinen Wunderbaum, dessen Blätter als Multivitaminpräparat gelten. In Europa ist Moringa jedoch kaum bekannt, was aber mehr als schade ist. Immerhin zählt der Baum mit zu den nährstoffreichsten Pflanzen der Welt und bietet allein 90 essenzielle Nährstoffe. Weshalb Sie nicht mehr auf Moringa verzichten sollten, zeigen wir Ihnen.

 

Viele Namen

In Deutschland ist Moringa oftmals nicht unter den Namen bekannt, sondern der Baum wird auch als Klärmittelbaum, Behenbaum, Pferderettichbaum oder Meerrettichbaum bezeichnet. Die beiden letzten Namen beziehen sich dabei auf die Wurzeln, denn jene schmecken stechend brennend wie Meerrettich. Grundsätzlich gehört Moringa aber zur Familie der Bennussgewächse, wo er vor allem in Indien sowie auf der Arabischen Halbinsel wächst. Aber auch in Ostafrika ist Moringa zu finden. Um zu gedeihen benötigt der Wunderbaum viel Hitze und relativ viel Feuchtigkeit. Deshalb wächst er auch am besten bei Temperaturen zwischen 12 und 40 Grad sowie mindestens 500 Millimeter Jahresniederschlag. Voll ausgewachsen ist der Baum stattliche acht mehr hoch, wobei es überraschend ist, wie schnell Moringa wächst. Pro Jahr sind nämlich vier Meter kein Problem.

 

Reich an verschiedenen Vitaminen und Nährstoffen

Sicherlich ist der Moringabaum schön anzusehen, doch seine große Besonderheit steckt im Inneren. Der Baum bietet einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten sowie Protein. Deshalb gilt er auch als perfekte Nahrung für Hungergebiete. Gerade in Afrika kommt es häufig zur Erblindung und dem Kindstod durch einen Mangel an Vitamin A, doch auch durch Durchfall sterben jedes Jahr Millionen von Kindern. Genau diesen Kindern könnte durch Moringa geholfen werden. Ebenso gut ist die Pflanze als Nahrung für schwangere sowie stillende Mütter. 

 

Ein reiner Schutzcocktail

Im Grunde kann der gesamte Baum genutzt werden, von den Wurzeln bis zu den Samen. Jedoch legen wir Ihnen vor allem die Verwendung der getrockneten Blätter ans Herz. Sie enthalten zahlreiche wichtige Nährstoffe, wie Vitamin A, Kalium, Calcium oder Eisen. Selbst Aminosäuren, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind nicht weit. Von daher wird Moringa auch bei einer Vielzahl von Krankheiten und Beschwerden verschrieben, wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Bluthochdruck, ein schwaches Immunsystem oder Schlafstörungen. Selbst als Unterstützung beim Krebskampf hilft die Pflanze.